Therapeutischer Ansatz
Meine therapeutische Haltung ist geprägt vom hypnosystemischen Ansatz, der systemisches Denken mit moderner Hypnotherapie verbindet und dabei aktuelle Erkenntnisse aus Hirnforschung und Neurobiologie integriert. Dieser Ansatz wurde von Dr. Gunther Schmidt auf der Grundlage der Arbeit von Milton H. Erickson entwickelt.
Im Zentrum steht hierbei ein Menschenbild, das von inneren Ressourcen, Potenzialen und der Fähigkeit zur Selbstregulation ausgeht. Jeder Mensch trägt ein breites Spektrum an Erlebnismöglichkeiten in sich, das von kraftvoller Präsenz und Selbstwirksamkeit bis hin zu Unsicherheit und Rückzug reichen kann. All diese Zustände sind nicht statisch, sondern Ausdruck dynamischer innerer Prozesse, die sich in jedem Moment neu organisieren können.
Ich verstehe Therapie als eine achtsame Kooperation – zwischen bewussten und unwillkürlichen Prozessen, zwischen Reflexion und Intuition, zwischen Körperempfinden und Sprache. Ziel meiner therapeutischen Arbeit ist es, eine flexible innere Haltung zu kultivieren, die bewussten Einfluss auf das eigene Erleben ermöglicht. So kann eine tragfähige innere Kompetenz entstehen, ein stimmiger Umgang mit sich selbst, getragen von innerer Verbundenheit.

